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Gesamtvorhaben

Wissensnetzwerk Kupierverzicht: Seminare für Schweinehalter

Zum 1. Oktober ist das Projekt "Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht" im Rahmen der Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz gestartet. Ziel ist es, das gesammelte Wissen zum Thema Kupierverzicht und Vermeidung von Schwanzbeißen mit Hilfe von Veranstaltungen und Seminaren an die Landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland, Berater und Tierärzte weiterzugeben.

Ringelschwanz muss sein!

Die ersten Veranstaltungen finden bereits in diesem Jahr ab dem 26.11. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung erforderlich. Auch Schweinehalter aus den MuD Tierschutz-Netzwerken werden ihre Erfahrungen mit der Haltung unkupierter Schweine weitergeben.

Informationen zu den einzelnen Terminen finden Sie unter www.ringelschwanz.info

 

 

Terminübersicht:

26.11.2019 Seminar LSZ Boxberg
02.12.2019 Seminar Echem mit MuD Tierschutz-Landwirt Karl Harleß
03.12.2019 Seminar LSZ Boxberg
11.12.2019 Seminar Echem mit MuD Tierschutz-Landwirt Karl Harleß
16.12.2019 Seminar LVFZ Schwarzenau
17.12.2019 Seminar Haus Düsse mit MuD Tierschutz-Landwirt Albrecht Brandes
17.12.2019 Informationsveranstaltung: Einstieg in den Kupierverzicht, Geiselwind mit MuD Tierschutz-Landwirt Reinhard Brunner
19.12.2019 Informationsveranstaltung: Einstieg in den Kupierverzicht, Dülmen mit MuD Tierschutz-Landwirt Albrecht Brandes

Ansprechpartner für das Wissensnetzwerk Kupierverzicht ist Lea Blechmann, FBF e.V., bl@fbf-forschung.de

Hintergrundinformation:

Ziel des MuD Tierschutz-Vorhabens "NaWi Kupierverzicht" im Bereich Wissen - Dialog - Praxis der MuD Tierschutz ist die Förderung des Wissenstransfers zu den Erkenntnissen der Haltung von Schweinen mit intakten Schwänzen, um die Praxis-Betriebe zunehmend in die Lage zu versetzen, ihr Management für den Kupierverzicht fit zu machen.

Zur Erreichung der Projektziele sind eine Reihe verschiedener Umsetzungsschritte vorgesehen.

  1. www.ringelschwanz.info: Die für Tierärzte, Landwirte und Berater relevanten Informationen werden gesammelt und zur Verfügung gestellt. Deshalb soll die Seite als frei zugängliche Informationsquelle weiter ausgebaut werden.
  2. Infotelefon: Hierüber soll Auskunft u. a. auch zum Aktionsplan gegeben und geeignete Ansprechpartner vermittelt werden können.
  3. Digitale Instrumentarien/Onlinetool: Die Betriebe, Landwirte und Tierärzte werden bei der praktischen Umsetzung von Maßnahmen gegen das Schwanzbeißen durch digitale Instrumentarien unterstützt. Hierzu soll ein Onlinetool entwickelt werden, über das die notwendigen Informationen erfasst, gebündelt und zentral abgelegt werden können. Dabei sollen bereits vorhandene Daten genutzt, als auch erforderliche Daten ergänzt werden können.
  4.  App: Diese Informationen sollen nicht nur betriebsindividuell, sondern auch anonymisiert überbetrieblich ausgewertet werden, um den grundsätzlichen Erfolg der Maßnahmen zu bestimmen. Dazu soll eine App erstellt werden, welche die Erfassung im Stall vereinfachen soll.
  5. Videos: Erfahrungen von Leuchtturmbetrieben, die unkupierte Schweine halten, sollen dazu beitragen, Maßnahmen einzuordnen. Ergänzend soll eine Expertengruppe die Situation auf Betrieben in Finnland und Schweden genauer analysieren. Beides ist in Form von Videoreportagen zusammenzufassen.
  6. Infoveranstaltungen, Seminare, E-Learning: Der Wissenstransfer ist der zentrale Baustein des Projektes. Hierfür sollen deutschlandweit öffentliche Infoveranstaltungen, Seminare für Schweinehalter und Beratertreffen organisiert werden. Um die Erkenntnisse anschaulich und strukturiert einer breiten Teilnehmerzahl zugänglich zu machen, sollen zu verschiedenen Themenkomplexen auch E-Learning-Module entwickelt werden. Das E-Learning-Modul und die Videos sollen über die Seite www.ringelschwanz.info zugänglich sein.

Ansprechpartnerinnen: Dr. Nora Hammer, Lea Blechmann

>> mehr Informationen

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