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Gesamtvorhaben

07.03.2018Weite Wege für mehr Tierwohl

Die Netzwerke 12 und 13 trafen sich erstmals am 6. und 7. März 2018 in Wilsum auf dem Betrieb Mardink zum Thema "Verbesserung tierschutzrelevanter Haltungsbedingungen in der Aufzucht und Haltung unkupierter Legehennen – unter Einsatz von Automatisierungstechniken".

Treffen auf dem Betrieb Mardink
Treffen auf dem Betrieb Mardink

Weite Wege für mehr Tierwohl

Die Betriebe kamen aus ganz Deutschland in Wilsum zusammen. Im wahrsten Sinne des Wortes wurden dabei weite Wege in Kauf genommen. Gemeinsam mit den Netzwerken 1 und 2, die am zweiten Tag hinzukamen, wurden auf der Karte die Standorte angezeigt: Vom äußersten Norden an der dänischen Grenze bis fast zum Bodensee, Dreiländereck in der Eifel und tchechische Grenz im Osten war die Teilnehmer angereist.

Nahezu alle Betriebsgrößen vom 1.500er Bio-Betrieb bis zum Großunternehmen mit drei Millionen Tieren waren alle Haltungs- und Managementsysteme vertreten.

Neben der Kennenlernrunde wurden die wichtigsten Projekt-Vorgaben kommuniziert. Der erste Fachvortrag von Dr. Christiane Keppler, die die Betriebe gemeinsam mit einer Mitarbeiterin betreut, befasste sich mit dem Verhalten von Hennen und möglichen Ursachen und Anzeichen für Federpicken und Kannibalismus. 

Am zweiten Tag trafen die Teilnehmer der Netzwerke 1 und 2 zur Gruppe. Die Betriebsleiter der "alten" Netzwerke Legehennenaufzucht und -haltung, die bereits 2015 mit den Modellvorhaben begonnen haben, bringen ihre Erfahrungen ein und unterstützen die Kollegen.

Der Betrieb Mardink hat bereits 2014 bis 2016 in den MuD Tierschutz in der Beratungsinitiative der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mitgewirkt. Der Ceresaward-Gewinner von 2016 in der Sparte Legehennenhalter ist sozusagen ein "alter Hase" im Projektgeschehen. Derzeit nimmt er auch an einem Fütterungsversuch der TiHo Hannover teil.

Weitere Informationen folgen.