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Gesamtvorhaben

06.06.20187. Netzwerktreffen "Säugende Sauen"

Ihr siebtes und letztes offizielles Treffen führte die fünf Betriebsleiter auf den Betrieb von Gastgeber Andreas Kopf in Hungen (Hessen), der vor einem Jahr auf ökologische Tierhaltung umgestellt hat.

Netzwerktreffen auf dem Biobetrieb - Foto BLE
Netzwerktreffen auf dem Biobetrieb - Foto BLE

Die Laufzeit des MuD Tierschutz Netzwerks "Gruppenhaltung ferkelführender Sauen" endet nach 30 Monaten am 31.8.2018. Ein letztes offizielles, vorm Tierschutz-Kompetenzzentrum organisiertes Treffen fand am 4. und 5. Juni 2018 statt. Das Fazit: Die Gruppenhaltung säugender Sauen ist möglich, aber aufwändig. Dabei war es für alle Teilnehmer ein wichtiger Aspekt, die Erfahrungen der Kollegen mit zu erleben.

Alle fünf teilnehmenden Betriebe wurden besucht. Zwei Betriebe wirtschaften ökologisch, drei konventionell. Die Betriebe sind sehr verschieden aufgestellt. Das erste Treffen wurde als Fortbildungsexkursion zum Thünen-Institut in Trendhorst und zur Versuchsanstalt in Futterkamp organisiert, dann wurden reihum alle Betriebe besucht. Das letzte Treffen fand dann auf einem gastgebenden Biobetrieb statt, der erst vor kurzem umgestellt hat und noch viele Veränderungen ausprobieren muss.

"Der Stall wird nie fertig"

Bis auf den Neubau von Martin Mohr, der erst vor kurzem fertiggestellt wurde, sind sich die Landwirte einig, dass sie immer wieder auf Maßnahmen stoßen, von denen sie sagen: "Das würde ich heute anders machen." Je nach Jahreszeit, Witterung oder Klima verhalten sich Sauen und Ferkel nicht so wie erwartet. Die drei konventionellen Sauenhalter haben jeweils ein vorhandenes Gebäude umgebaut und einen Teil ihrer Sauen mit den Ferkeln nach sieben bis 10 Tagen aus der Einzelabferkelung in die Gruppenhaltung gebracht. Ein Betrieb hat den Abferkelbereich in einem anderen Stallbereich, so dass die "Familien" überführt wurden, zwei hatten Abferkelbereich und Freilauf in einem Abteil, so dass nur die Absperrungen geöffnet wurden.

Bis August 2018 werden noch Daten erhoben, um Aussagen über Verbesserungen für das Tierwohl und die betriebswirtschaftlichen zu formuliren.

Ein ausführlicher Bericht folgt.