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MuD Tierschutz

Weidehaltung

Wissenstransfer zur Verbesserung des Tierwohls bei Weidehaltung

Bekanntmachung Nr. 15/18/31 vom 10.12.2018

Die Weidehaltung von Nutztieren wird im Allgemeinen als eine an die Bedürfnisse der Tiere angepasste und damit zumeist tiergerechte Haltungsform erachtet und findet daher in der Gesellschaft eine hohe Akzeptanz. Dennoch birgt die Weidehaltung auch Herausforderungen, um eine tierschutzgerechte Haltung jederzeit zu gewährleisten. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Akteure, die im genannten Themengebiet tätig sind, ist es für ein effizientes Vorankommen im Tierschutz sinnvoll, Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis zu bündeln, aufzuarbeiten und ggf. unter Praxisbedingungen Neues zu testen. Zudem sind das Wissen, die Ergebnisse und Erkenntnisse in Form von Veranstaltungen, Exkursionen, Studienreisen oder Online-Seminaren zur Fort- und Weiterbildung zu präsentieren und zu diskutieren. Dadurch soll auch eine bundesweite Vernetzung von Akteuren, die zu ähnlichen Themen arbeiten, gefördert werden.

Ein Ziel der Förderung ist es, neueste Erkenntnisse und Erfahrungen zu den genannten Themenbereichen auf Praxisbetriebe zu übertragen, deren Anwendung unter Praxisbedingungen zu evaluieren, ggf. zu optimieren und Handlungsanweisungen für die praktische Umsetzung zu formulieren.

Ein weiteres Ziel der Förderung ist es, durch neuartige Formen und Medien der Wissensvermittlung das Wissen und die Erfahrungen für ein breites Fachpublikum aufzuarbeiten und zu demonstrieren.

Weitere Informationen finden Sie in der Bekanntmachung Nr. 15/18/31 Weidehaltung. Die Frist zur Skizzeneinreichung ist abgelaufen und es wurden Projekte ausgewählt. Das erste Projekt „Erarbeitung und Etablierung eines mehrstufigen Tiergesundheitsmanagements für Betriebe mit Neuweltkameliden“ startete am 01.06.2020.