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Wiederkäuer

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Tierschutz in der Haltung von Wiederkäuern

Zum 3. Mai 2020 wurden in Deutschland etwa 11,4 Millionen Rinder auf 58.400 Betrieben gehalten, darunter rund 4,0 Millionen Milchkühe - außerdem etwa 1,56 Millionen Schafe und 170.000 Ziegen. So unterschiedlich die einzelnen Wiederkäuerarten und deren Altersgruppen in ihren Ansprüche an ihre Haltung sind, so unterschiedlich sind auch die Themen und die Herausforderungen bezüglich des Tierschutzes. Deshalb wurden und werden im Rahmen der Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz ganz unterschiedliche Fragestellungen bearbeitet.

Die MuD Tierschutz sollen dazu beitragen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis übertragen werden. Modellhaft soll die Praxistauglichkeit von Verbesserungen ausprobiert und optimierte Verfahrensweisen in der Tierhaltung demonstriert werden. Gemeinsam mit Landwirten werden deshalb Themen wie die Optimierung der Kälberhaltung (Optimierte Kälberhaltung), die Antibiotika-Einsatzminimierung beim Trockenstellen und der Mastitisbehandlung von Milchkühen („MinimA“ - Viertelselektiven Trockenstellen), der Verzicht des Schwänzekupierens bei Schafen (Kupierverzicht bei Schafen), die Optimierung der Ziegenhaltung (Optimierte Milchziegenhaltung) sowie das Parasitenmanagement bei der Weidehaltung von Wiederkäuern (Weideparasitenmanagement) bearbeitet. Praxisnähe spielt hierbei eine besondere Rolle in den Projekten. Dadurch soll der Transfer neuen Wissens und neuer Erkenntnissen aus der Wissenschaft in die Praxis gelingen und damit ein Mehr an Tierschutz geschaffen werden.