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MuD Tierschutz

Milchkühe

Wissenstransfer zur Verbesserung der Haltung von Milchkühen

Die Haltung von hochleistenden Milchkühen ist sehr anspruchsvoll. Management, Hygiene und Gesundheiterhaltung der Kühe erfordern eine stetige Umsetzung neuer Erkenntnisse, die zur Verbesserung der Haltungsumwelt beitragen. Dies beginnt bei der Kälberaufzucht und setzt sich in der Haltung der laktierenden Kühe fort. Angesichts der für Tiere und Menschen gesundheitlich problematischen Entwicklung hinsichtlich der Wirksamkeit von Antibiotika (Resistenz-Problematik), ist es für ein effizientes Vorankommen im Tierschutz sinnvoll, auch im Bereich des Einsatzes antibakteriell wirksamer Arzneimittel bei der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen Wege zur Minimierung aufzuzeigen.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat daher im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Projektnehmer ausgewählt, die mit Ideen und Konzepten Milchviehhaltende zu beraten und zu unterstützen. Hierzu sollen mögliche Alternativen mit dem Ziel der Minimierung des Einsatzes antibakteriell wirksamer Arzneimittel bei der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen zu identifiziert werden, den aktuellen Wissensstand basierend auf wissenschaftlichen Studien und Praxiserfahrungen aufzubereiten sowie praxistaugliche Vorgehensweisen aufzuzeigen und zu demonstrieren. In den Netzwerken Demonstrationsbetrieben wurden bereits neue Erkenntnisse in der Optimierung der Kälberhaltung umgesetzt.

Die Projektnehmer übernehmen im Rahmen von durch Bundesmittel geförderten Projekten den Wissenstransfer und die Vernetzung von Landwirten zu diesen Themenbereichen .

Ziel der Förderung ist es, praktische Erfahrungen mit der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen, die eine Minimierung des Einsatzes von antibakteriell wirksamen Arzneimitteln in milchviehhaltenden Betrieben ermöglichen, zu generieren und deren Anwendung unter Praxisbedingungen zu evaluieren. Dabei werden die Haltungsbedingungen, das Management sowie mögliche alternative Prophylaxe- und Therapiemaßnahmen berücksichtigt, optimiert und praxisgerechte Handlungsanweisungen formuliert werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie den Bekanntmachungen

Richtlinie vom 20.11.2014 (Netzwerke Demonstrationsbetriebe)